5 legendäre Schweizer Wintersportmomente und die passenden Outfits dazu

Doppelter Doppel-Olympiasieger

Bereits als 16-jähriger nahm Simon Ammann an den Olympischen Spielen von Nagano teil - war aber nur mässig erfolgreich. Die Olympia-Erfahrung kam ihm vier Jahre später zugute: Am 10. Februar 2002 holt sich Simon Amman in Salt Lake City beim Wettkampf auf der Normalschanze Olympia Gold. Und das ohne jemals einen Weltcup gewonnen zu haben. Spätestens als „Gold-Simi“ beim Siegerinterview „Voll geil!“ ins Mikrofon schreit, Beni Thurnheer umarmt und Grüsse an sein Heimatdorf richtet, hat ihn die ganze Schweiz ins Herz geschlossen.

Ein paar Tage später triumphiert der „Harry Potter der Lüfte“ auf der Grossschanze und wird mit seiner zweiten Goldmedaille endgültig zum Superstar des Schweizer Sports. Mit dem erneuten Doppel-Sieg bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver wird „Gold-Simi“ der erfolgreichste Skispringer bei olympischen Einzelwettbewerben und der erfolgreichste Schweizer Winterolympionike überhaupt. Legendär.


Verhängnisvolle Showeinlage

Tanja Frieden holt bei den Olympischen Winterspielen in Turin sensationell Gold im Snowboardcross-Wettkampf. Wie es dazu kam, macht die Geschichte aber erst richtig legendär: 17. Februar 2006, der Finallauf der Frauen scheint eine klare Sache zu sein. Lindsey Jacobellis fährt von Beginn weg an der Spitze und gewinnt immer mehr an Vorsprung. Niemand zweifelt mehr am Sieg von Jacobellis. Doch dann kommt es zum verhängnisvollen Fehler.

Die Führende greift beim zweitletzten Sprung mit der Hand ans Brett, zeigt einen eigentlich unnötigen Trick, und stürzt bei der Landung. Tanja Frieden fährt ungestört vorbei, meistert die letzte Schanze souverän und holt sich die olympische Goldmedaille! Und weil's so legendär war, hier nochmals der ganze Finallauf im Video.


In einen Rausch gespielt

Nachdem die Schweizer Eishockey Nationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2012 schon vor den Viertelfinals ausgeschieden ist, startete die Equipe mit wenig Ambitionen in die Weltmeisterschaft 2013 in Schweden & Finnland. Besonders in derselben Gruppe mit den ewigen Titelfavoriten Schweden, Kanada und Tschechien liessen sich wenig Chancen ausrechnen. Es kam alles anders.

 

Die „Eisgenossen“ katapultierten sich mit drei Start-Siegen gegen die Favoriten ins Viertelfinal und schlossen die Gruppe mit 20 von 21 möglichen Punkten auf Platz 1 ab. Und die Schweizer siegten weiter - im Viertelfinal gegen Tschechien (2:1) und im Halbfinal mit einer überragenden Leistung gegen die USA (3:0). Einzig im Final gegen Schweden blieb man chancenlos (1:5). Dies ist bis heute der grösste Erfolg einer Schweizer Eishockeynationalmannschaft (seit der ersten Finalteilnahme bei der Weltmeisterschaft 1935) und definitiv ein legendärer Schweizer Wintersportmoment.


Schweizer Skilegenden im Goldfieber

Die Ski WM 1987 in Crans-Montana ist aus Schweizer Sicht die erfolgreichste aller Zeiten. Am Ende der Heim-WM steht die Schweizer Delegation mit Acht von Zehn möglichen Goldmedaillen da. Pirmin Zurbriggen, Maria Walliser und Erika Hess werden als Doppel-Weltmeister gefeiert und in der Herren-Abfahrt brillieren die Schweizer gar mit einem Vierfachtriumph.

Und weil’s so schön war, hier eine tolle Zusammenfassung der Ski-Weltmeisterschaften 1987 (inklusive passender Musik).


Das Wunder von Sotschi

Als sich Dario Cologna am 11. November 2013 beim Joggen mehrere Bänder im rechten Fussgelenk reisst, scheint die Mission „Olympia Gold“ gescheitert, bevor sie überhaupt begonnen hat. Doch Dario Cologna ist ein wahrer Kämpfer: Er lässt sich umgehend operieren und steht nach fünf Wochen bereits wieder auf den Skiern. Den ersten wettkampfmässigen Einsatz nach der schweren Verletzung hatte er am 10. Januar beim Continental Cup in Chamonix, nicht einmal einen Monat vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi.

Was Dario Cologna am 9. Februar 2014 leistet, ist schier unglaublich. Mit einem taktisch perfekten Rennen holt er sich beim ersten Rennen in Sotschi, nur knapp drei Monate nach dem Bänderriss, seine zweite olympische Goldmedaille im Verfolgungsrennen über 30 km. Ein paar Tage später gewinnt er seine dritte olympische Goldmedaille und macht sich endgültig zur Schweizer Langlauf-Legende!

Und so wurde Dario Cologna nach seiner Rückkehr in die Schweiz gefeiert. Wir finden: Das hat er sich verdient!

 


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