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BEAT FEUZ

GEBURTSDATUM: 11. FEBRUAR 1987

GEBURTSORT: SCHANGNAU, BERN, SCHWEIZ

DISZIPLINEN: ABFAHRT, SUPER-G

VOM SLALOMSPEZIALISTEN ZUM ABFAHRTSKÖNIG

Während seiner Jugendzeit widmete sich Beat Feuz den technischen Disziplinen. Auch seine ersten FIS-Rennen absolvierte er im Slalom und Riesenslalom. Bevor er sich allerdings voll und ganz auf seine Skikarriere konzentrierte, schloss Beat Feuz nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre als Maurer ab.

Im Dezember 2005 feierte Beat beim Slalom in Sörenberg seinen ersten Sieg in einem FIS Rennen. Den ersten Einsatz an einem Weltcup absolvierte er im Dezember 2006 bei der Super-Kombination auf der Reiteralm. Er begann ab sofort, auch in den Speed-Disziplinen Super-G und Abfahrt Rennen zu bestreiten.

Von den Juniorenweltmeisterschaften 2007 reiste Beat Feuz als erfolgreichster Athlet nach Hause: Mit einer Goldmedaille in der Abfahrt, im Super-G und der Kombinationswertung (bestehend aus Abfahrt, Riesenslalom und Slalom) sowie einer Bronzemedaille im Slalom im Gepäck. Dank diesem Glanzresultat war er für das Weltcupfinale in der Lenzerheide gesetzt, wo er sich mit dem 14. Platz in der Abfahrt seine ersten Weltcuppunkte sicherte. Gefolgt auf diesen Aufschwung musste Beat Feuz einige Rückschläge hinnehmen. Nach einem Kreuzbandriss und einer weiteren schweren Knieverletzung musste er die gesamte Saison 2007/08 sowie 2008/09 pausieren.

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Nach seiner Rückkehr 2009/10 fokussierte sich Feuz auf die beiden Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G. Er tastete sich langsam an die Besten heran und klassierte sich fortlaufend im Mittelfeld. Den Sprung an die Weltspitze gelang ihm im März 2011 in Kvitfjell mit seinem ersten Weltcupsieg in der Abfahrt. Nur einen Tag später fuhr er auf der gleichen Strecke auf den Bronzerang. In der darauffolgenden Saison siegte er am Lauberhorn vor der rot-weissen Fankulisse, auf der längsten Abfahrt des Weltcups. 2012/13 musste er verletzungsbedingt erneut eine Saisonpause einlegen.

Daraufhin jagte ein Highlight das nächste. 2015 fuhr er an den Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek auf den dritten Rang in der Abfahrt. Die Krönung folgte 2017, als er sich an den Heim-Weltmeisterschaften in St. Moritz zum Meister in der Königsdisziplin kürte. Daraufhin holte er an den Olympischen Spielen 2018 in PyeongChang Silber im Super-G und Bronze in der Abfahrt. Im Jahr 2021 bejubelt er weiteres Edelmetall an Weltmeisterschaften: In Cortina d'Ampezzo steht er in der Abfahrt als Dritter auf dem Podest. An den Olympischen Spielen in Beijing 2022 zeigte Feuz erneut, dass er Nerven aus Stahl hat und vergoldet seine erfolgreiche Karriere. Er hielt dem Druck stand und holt sensationell Olympia-Gold. Es war das Einzige, was im Palmarès des Abfahrtsspezialisten noch fehlte. 

Darüber hinaus konnte Beat Feuz ab der Saison 2017/18 viermal in Folge den Abfahrtsweltcup für sich entscheiden. Erst in der Saison 2021/22 riss seine Serie – er musste sich aber nur knapp mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Bisher schaffte diese unglaubliche Triumph-Serie nur ein Skirennfahrer vor ihm. Hinzu kommen unzählige Weltcup-Podestplätze. Er triumphierte unter anderem mehrmals bei der Lauberhornabfahrt in Wengen und auf der legendären Streif in Kitzbühel. 

Neben seiner Skikarriere ist Beat Feuz passionierter Tennisspieler und nimmt im Sommer an Turnieren teil. Und seit der Geburt seiner beiden Töchter geniesst er abseits von Trainings und der Skipiste das Familienleben.

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Bereit für die Saison 2022/2023

Wie in den letzten Jahren strebt unser Speedster Beat Feuz in der Saison 22/23 nach den Podestplätzen in den Disziplinen Abfahrt und Super-G. Seine Highlights der Saison werden natürlich die Abfahrten in Kitzbühl sein, wo er letztes Jahr das Rennen am Samstag für sich entscheiden konnte, und das legendäre Heimrennen in Wengen, wo er den zweiten Platz belegte. Was denkst du, wie viele Podestplätze wird unser Speedster in dieser Saison für sich entscheiden können?