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TIPPS SCHNEESCHUHWANDERN

Wer im Sommer gerne in den Bergen wandert, muss im Winter keineswegs darauf verzichten! Einfach warm anziehen, Schneeschuhe befestigen und schon kann das Abenteuer in den tiefverschneiten Landschaften losgehen. Doch was muss man zu Schneeschuhwanderungen wissen? Wir klären dich auf und zeigen dir die perfekte Ausrüstung.

WISSENSWERTES

Wieso reichen meine Wanderschuhe zum Wandern im Schnee nicht aus? Ganz einfach: Die Fläche der Sohlen sind so klein, man sinkt direkt im tiefen Schnee ein. Je grösser die Fläche, desto besser kann sich dein Gewicht verteilen.

Für Schneeschuhwanderungen muss man nicht zwingend jahrelange Erfahrung haben. Wer auch im Sommer gerne wandert und längere Wanderungen durchhält, kann auf einer Schneeschuhtour mithalten.

AUSRÜSTUNG

Welcher Schneeschuh passt zu mir? Heutzutage haben Schneeschuhe eine Bindung mit Riemen. Diese können auf jeden Schuh angepasst und einfach fixiert werden. Die meisten Schneeschuhe bestehen aus Kunststoff. Dieser ist robust, leicht und gibt dir auch in den steilsten Hängen besten Grip. Es gibt jedoch auch Schneeschuhe aus Aluminium. Diese eignen sich jedoch eher für Wanderungen im Tiefschnee, da die breitere Rahmenform noch mehr Auftrieb gibt.

Bei einer Schneeschuhwanderung sollte man genügend warm angezogen sein. Das Zwiebelprinzip hilft, die Wärme optimal zu speichern und zu regulieren.

Weiter benötigt man wasserabweisende Wander- oder Winterschuhe mit gutem Profil. Diese kann man ganz einfach an den Schneeschuhen befestigen.

Für besseren Halt kann man auf Stöcke zurückgreifen. Für den Tiefschnee sind solche mit grossem Teller zu bevorzugen.
Wer öfters in den Bergen unterwegs ist, weiss, dass die Sonne sehr intensiv sein kann. Deshalb gehört ein richtiger Sonnenschutz und eine gute Sonnenbrille zu einer Schneeschuhwanderung dazu. Da der Flüssigkeitsverlust beim Schneeschuhwandern gross ist, braucht man genug zum Trinken. Am besten nimmst du einen Tourenrucksack mit, der auch mit entsprechendem Lawinenverschüttungs-Equipment ausgerüstet ist.

Aber beachte: Wer im Hochgebirge unterwegs ist, sollte auch dementsprechend ausgerüstet sein. Wer auf eine Schneeschuhtour geht, sollte sich genauso gut vorbereiten, wie für eine Skitour. Im freien Gelände ist die Lawinengefahr immer da. Wer deshalb lieber auf eine geführte Tour will, kann mit einem ortskundigen Bergführer losziehen.

 

DIE RICHTIGE TECHNIK

Schneeschuhwandern ist keine Hexerei. Diese Tipps können dir helfen, noch besser von A nach B zu kommen.

  • Gerade aus oder bei einer sanften Steigung kann man ganz normal, wie beim Wandern, laufen. Wegen den Schneeschuhen nur etwas breiter.
  • In steilerem Gelände geht man im V-Schritt und möglichst gerade vorwärts. Der Schwerpunkt liegt vorne und die Stöcke werden für den besseren Halt seitlich der Schuhe angesetzt.
  • Ist das Gelände sehr steil, dann wendet man den Seitenschritt an. Seitwärts gelangst du so sicher hinauf. Diese Technik ist jedoch nur bei weichem Schnee möglich.
  • Ist der Untergrund hart, dann kommen die Zacken an den Schneeschuhen zum Einsatz. Mit Kraft werden diese in den Schnee gedrückt, damit man optimalen Halt bekommt.
  • Geht es wieder hinab, so legt man den Schwerpunkt nach hinten auf die Fersen. In langen Schritten läuft man so den Hang hinunter.

 

Mit diesen Tipps und Tricks steht der nächsten Schneeschuhwanderung nichts im Weg.