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PERSPEKTIVENWECHSEL

Skirennfahrer Loïc Meillard zählt zu den Nachwuchshoffnungen des Schweizer Skiverbands. Was viele jedoch nicht wissen: Er ist nicht nur ein begnadeter Skifahrer, sondern ebenfalls ein ziemlich talentierter Fotograf. Wir zeigen den Playground Schweiz aus einem neuen Blickwinkel – Loïcs Kameraperspektive.

TEXT ISABELLA BIGLER | FOTOS LOÏC MEILLARD

«WENN ICH EIN FOTO MACHE, DANN, UM EINEN BESTIMMTEN MOMENT ZU ZEIGEN. ETWAS, DAS ICH MIT EIGENEN AUGEN ERLEBT HABE.»

Ein professioneller Skirennfahrer ist viel auf Reisen. Loïc Meillard wollte von diesen gerne mehr mit nach Hause nehmen als die FIS-Punkte bei den Rennen. Also holte er sich seine erste Kamera. Mittlerweile ist das Fotografieren ein Hobby, in das er mehr und mehr Zeit investiert. Für Loïc ist es zudem ein Ausgleich: «Wenn ich so viele Wochen fürs Skifahren unterwegs bin, hilft es mir, zwischendurch abzuschalten», erzählt der gebürtige Neuenburger. Dabei hat jedes der Bilder eine ganz persönliche Bedeutung für ihn. «Wenn ich ein Foto mache, dann, um einen bestimmten Moment zu zeigen. Etwas, das ich mit eigenen Augen erlebt habe», erklärt der 23-Jährige. Diese Momente können überall entstehen: auf einer Skitour, beim Flug über die Alpen oder beim simplen Blick aus dem Fenster. Weit hat der Walliser es nie zu schönen Landschaften, schliesslich wohnt er in den Bergen – wofür er sich sehr glücklich schätzt. «Ich liebe es, allein oder mit Freunden in die Berge zu gehen, mitten in der Natur zu sein und dabei die Landschaft zu geniessen. Ausserdem trägt das zu meiner Fitness bei, das ist eigentlich die schönste Art von Training für mich», erklärt Loïc.

Für angehende Winterlandschaftsfotografen, die es ihm gleichtun wollen, hat er ein paar Tipps: «Die Batterien immer nah am Körper tragen, weil sie temperaturempfindlich sind. Und nach einem Shooting in der Kälte ist es wichtig, die Kamera nicht direkt in die Wohnung zu nehmen, sondern sie sich sozusagen langsam der Zimmertemperatur annähern zu lassen. So gelangt keine Feuchtigkeit in die Kamera.» Trotz grosser Expertise ist die Fotografie im Moment noch ein Hobby für Loïc Meillard – wer weiss, was die Zukunft bringt. Nun lassen wir erst mal seine Bilder sprechen.

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LOÏCS PACKLISTE FÜR FOTOGRAFIE-TOUREN

Zusätzliche Kleidung, Essen, Ski-Equipment und ein Sicherheitsset für Lawinenabgänge. Hinzu kommt die Fotoausrüstung: ein oder zwei Kameras, mehrere Objektive, eine Drohne und manchmal noch ein Stativ. Wenn Loïc im Winter zum Fotografieren loszieht, macht er vorzugsweise eine Skitour. Die wichtigsten Dinge transportiert er in einem Fotorucksack. Bei längeren Touren sortiert er etwas aus, um Gewicht zu sparen. Eine Kamera muss dann genügen.

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Loïc Meillard liebt den Winter in der Schweiz. Auch während der Wettkampfsaison gönnt er sich kleine Auszeiten in der Natur. Dieser Staudamm ist nicht weit von seinem Zuhause entfernt. Echter Home-Turf also.