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MIT DEM E-BIKE DURCH DIE SCHWEIZER BERGE

Elektro-Mountainbikes erobern die Schweizer Bergwelt. Dabei sorgen sie uphill wie downhill für jede Menge Fahrspass.

TEXT: BIRTE MUSSMANN FOTO: VALENTIN LUTHIGER

 

Mountainbikes mit Elektroantrieb wurden vor ein paar Jahren noch müde belächelt, heutzutage sind sie aus der Bikewelt nicht mehr wegzudenken. Der Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Durch die Unterstützung mittels Elektromotor kommen Biker bergauf besser voran oder können auf langen Touren mehr Strecke und Höhenmeter bewältigen.

Der Biker oder die Bikerin kann durch den Motor-Support die physischen Kräfte besser einteilen, um in den entscheidenden Situationen voller Power und mentaler Stärke agieren zu können. Die meisten Akkus haben eine Kapazität von rund 400 bis 500 Wattstunden. Wie lange das Bike damit letztlich den Fahrer trägt wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst – unter anderem das zu tragende Gewicht, Eigenleistung (des Fahrers), Steigung oder Beschaffenheit des Untergrunds. Durch die oftmals mittlere Positionierung des Motors sitzt der Schwerpunkt von E-Mountainbikes sehr tief. Das bringt einen Vorteil beim Manövrieren durch schmalere, anspruchsvollere Passagen eines Trails.

Zu den Herstellern der E-Bike- Antriebssysteme gehören bei den modernen E-Mountainbikes Unternehmen wie Bosch, Panasonic, Yamaha, Shimano und Brose. Da es mittlerweile ein riesiges Angebot an Elektro-Mountainbikes gibt, ist es ratsam, sich vor dem Kauf genau Gedanken darüber zu machen, welche Anforderungen das Bike erfüllen sollte. Oder anders formuliert: Wie sieht das Geländeprofil aus, in dem das E-MTB zum Einsatz kommt? Hardtail oder Fully? Das ist hier die Frage.

Es gibt unterschiedliche Kategorien, in die (Elektro-)Mountainbikes eingeteilt werden – diese beiden erlauben Rückschlüsse auf die Federung und Dämpfung eines Bikes. Hardtail-Modelle sind puristisch und erinnern an die ursprüngliche Ausstattung von Mountainbikes. Sie besitzen lediglich eine Stahl- oder Federgabel am Vorderrad, das Hinterrad ist ungedämpft. Diese Ausstattung ermöglicht ein schnelles und direktes Handling, erfordert jedoch im unwegsamen Gelände die entsprechende Fahrtechnik und Sicherheit im Umgang mit dem Sportgerät. In diesem Bereich etablieren sich aber nach und nach immer mehr Modelle, die mehr auf Fahrten im anspruchsvollen Gelände spezifiziert sind. Kategorie zwei sind die Fullys. Mit dieser Bezeichnung ist nicht die Gemeinde im Kanton Wallis gemeint, sondern es ist eine Abkürzung für Fullsuspension (Vollfederung), die den grundlegenden Unterschied zwischen den beiden Kategorien ausmacht. Denn E-Fullys sind sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad gefedert, beziehungsweise besitzen eine Dämpfung und flexible Gelenke. Das sorgt auch im rauen Gelände für Fahrkomfort und eine gute Traktion. Dies bietet besonders bergab Vorteile.

Good to know: Wer mit Elektro-Mountainbikes neben Geländefahrten gelegentlich auch im Strassenverkehr unterwegs ist, sollte daran denken, dass es sich um Sportgeräte handelt. Sie sind in der Grundausstattung nicht für den «Normalgebrauch» ausgelegt, sondern müssen entsprechend nachgerüstet werden.

 

 

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