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IM EINKLANG MIT DER NATUR

 

Nachhaltigkeit wird bei Fjällräven grossgeschrieben. Die Produkte sollen ein Leben lang halten. Das schont die Umwelt. Was das schwedische Unternehmen unternimmt, um das zu erreichen – und was man selbst tun kann.

TEXT ANNA BLUME

 

Der Rucksack Kanken ist Fjällrävens Aushängeschild. Der Begleiter mit dem roten Polarfuchs im Logo erlebt seit Jahren einen Hype. Er ist überall. Aus gutem Grund: Er sieht niedlich aus und hat ein zeitloses Design. Letzteres ist ein Schlüssel zum Erfolg – und elementarer Bestandteil der Firmenphilosophie. Das schwedische Unternehmen setzt auf langlebige Produkte und hat so Klassiker erschaffen, die auch jenseits der Outdoor-Welt gut ankommen. Vor allem aber ist Langlebigkeit kein Trend, sondern ein Ziel. Denn Langlebigkeit ist nachhaltig.

 

DEN FUSSABDRUCK REDUZIEREN

«Wir alle hinterlassen unseren ökologischen Fussabruck», so Christiane Dolva, Head of Sustainability bei Fjällräven. Die Grösse des ökologischen Fussabdrucks hängt von den Ressourcen ab, die verwendet werden, und von den Emissionen, die bei Produktion und Lieferung ausgestossen werden. Das ist das eine. Das andere ist: Ein grosser Teil dieses Abdrucks hängt davon ab, wie man das Produkt verwendet. Hält es mehrere Saisons, kann das einen grossen Unterschied machen.

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«Es bringt nichts, eine langlebige Jacke zu entwerfen, wenn niemand sie für lange Zeit tragen möchte. Daher versuchen wir, Dinge so zeitlos und komfortabel wie möglich zu entwickeln», betont Christiane Dolva. Neben dem Design liegt der Fokus auf den Materialien. Die Firma produziert im Einklang mit der Natur. Wo immer möglich, kommen biologische, wiederverwertbare und recycelte Materialien zum Einsatz. Eine eigene Daunenzucht gibt es schon, eine Schafzucht ist im Aufbau, und PFC-frei ist man schon lange. Letzteres hat Arbeit und auch Umsatz gekostet – denn einige Produkte konnten ohne die Chemikalie nicht mehr produziert werden und flogen aus der Kollektion. Doch Fjällräven ist im Bereich Nachhaltigkeit konsequent.

 

INITIATIVE FÜR DEN KLEINEN FUCHS

Der kleine Polarfuchs, der das Logo ziert, ist in Skandinavien eine bedrohte Tierart. Ein Grund sind die Auswirkungen des Klimawandels. Fjällräven unterstützt mit der Arctic Fox Initiative eine Reihe von Projekten, die sich dem Schutz des Polarfuchses verschrieben haben. Im Jahr 2019 konnte Fjällräven 120'000 Euro spenden, die aus dem Verkauf des Kanken Art und Kanken Rainbow in den Fonds der Initiative flossen (siehe weiter unten). The Beach Clean Network erhält 60'000 Euro, Leave No Trace 40'000 und Hej främling! 20'000 Euro zur Unterstützung. Auch dieses Jahr können sich Non-Profit Organisationen bewerben, um mit Fjällräven Ideen zu entwickeln, die die Natur schützen.

 

JEDER KANN ETWAS UNTERNEHMEN

Bei Fjällräven ist man sicher: «Gemeinsam können wir etwas erreichen.» Dazu kann jeder beitragen. «Du kannst deinen ökologischen Fussabdruck reduzieren, indem du Produkte wiederverwertest, reparierst und recycelst», erklärt Christiane Dolva. Somit hat man die Lebensdauer eines Kleidungsstücks ein Stück weit auch selbst in der Hand. «Du bestimmst, ob ein Riss repariert oder ein Knopf ersetzt werden soll oder du ein neues kaufst», so Dolva. Was auch ins Gewicht fällt, ist, wie oft man etwas wäscht – besser ist lüften – oder wie man etwas lagert. In Sachen Rucksack zum Beispiel gilt: Nicht überfüllen. Nicht waschen. Nicht ins direkte Sonnenlicht. Nicht an den Reissverschlüssen zerren. So bleiben Kanken und der kleine Fuchs möglichst lange treue Begleiter. Und wer schon einen Begleiter hat, kauft keinen neuen. Auch das schont die Umwelt. Denn es hinterlässt keinen neuen Fussabdruck.

FJÄLLRÄVEN UNTERSTÜTZT DIESE PROJEKTE

LEAVE NO TRACE

Das Leave No Trace Center für Outdoor-Ethik will Menschen beibringen, die Natur verantwortungsbewusst zu geniessen. Sie informiert, welche negativen Effekte das Wegwerfen von Müll für Umwelt und Tiere hat. Der Zuschuss der Arctic Fox Initiative ist für Schulungsmassnahmen. Anhand derer vermittelt Leave No Trace, wie man sich achtsam draussen bewegt und den Wildtieren den Raum lässt, den sie für ihr Wohlbefinden brauchen. «Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Respekt gegenüber der Natur zu vermitteln. Die finanzielle Unterstützung, die wir von Fjällräven erhalten, fliesst in die Entwicklung eines Lernmoduls und von Informationsfilmen», sagt Mark Eller von Leave No Trace.

THE BEACH CLEAN NETWORK

The Beach Clean Network, eine in Grossbritannien ansässige Non-Profit-Organisation, will Strände vom Müll befreien. Die Idee, die dahintersteckt, ist einfach: eine Challenge, bei der jeder Strandbesuch mit einer zweiminütigen Müllsammelaktion startet und der Müll anschliessend zu einer Sammelstelle gebracht wird. Gründer Martin Dorey: «Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir eine Spende aus der Arctic Fox Initiative erhalten. Der Zuschuss ermöglicht uns, ein Netzwerk von ‹Guardian Angels› aufzubauen, die sich um die Stationen kümmern, Material zum Recyceln sammeln und mit der Community arbeiten, um unserer Strände sauberer zu halten als je zuvor.»

HEJ FRÄMLING!

Hej främling! ist eine nichtstaatliche Organisation, die kostenlos gesundheitsfördernde Aktivitäten anbietet. Das Geld aus der Arctic Fox Initiative wird in die Bereitstellung von Aktivitäten investiert, z.B. Laufklassen, Ausflüge in die Berge, Skiunterricht, Wandern, Yoga etc. für Bedürftige in Schweden. «Wir sind sehr stolz, dass wir ausgewählt wurden und unsere Organisation diese grossartige Unterstützung erhält. Dies ermöglicht uns, 180 Aktivitäten für mehr als 3000 Teilnehmer anzubieten – und jede dieser Aktivitäten kann so wichtig sein für den Einzelnen – das ist wirklich fantastisch!», sagt Emma Arnesson, Director von Hej främling!


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