Reinhängen lohnt sich

Der SCHLINGENTRAINER ist klein und leicht – das Training damit vielseitig und effektiv.

Nachdem das Schlingen-System im Türrahmen, an der Decke oder draussen an einem Gegenstand befestigt ist, hängt der Körper buchstäblich in den Seilen und versucht fortwährend, seine Balance zu finden. Grosse sowie viele kleine Muskeln arbeiten gemeinsam, um Stabilität zu finden. Es ist dieses Zusammenspiel von Muskeln und Faszien, das auch in Alltag und Sport so wichtig ist. Durch das Hängen oder Stützen in den Schlingen muss der Körper im Zentrum immer stabilisiert werden. Der gesamte Körper wird als Einheit gefördert, und muskuläre Dysbalancen werdenschnell aufgespürt. So stark wie bei fast keinem anderen Gerät wird die Körperwahrnehmung gefördert. Die Schlingen ermöglichen ein effektives, dreidimensionales Körpertraining mit einer Vielzahl von Übungen.


 

Übung 1 - Rudern

Zugbewegungen bringen mehr Power und Mobilität in den oberen Bereich des Rückens. Achten Sie auf eine gerade Linie durch den gesamten Körper. Ihre Schulterblätter sollten während der Übung grosse Gleitbewegungen machen.

 


 

Übung 2 - Vordere Stütz mit oder ohne Beinanziehen

Drücken Sie Ihre Finger leicht in den Boden, um mehr Stabilität in Armen und Schultern zu erlangen. Spannen Sie Bauch- und Gesässmuskeln in der gestreckten Position maximal an, um die Körpermitte zu stabilisieren. Der Körper bildet eine gerade Linie.

 


 

Übung 3 - Einbeinige Kniebeuge

Auf aufrechte Haltung und ein senkrecht ausgerichtetes Schienbein achten. Drücken Sie die Zehen auf den Boden, und gehen Sie ins Knie. Fortgeschrittene senken sich, bis der Oberschenkel parallel zum Boden ist.

 


 

Übung 4 - Beckenheber mit oder ohne Beinbewegung

Spannen Sie Bauch- und Gesässmuskulatur an und bilden Sie eine gerade Körperlinie. Die Beine können abgespreizt und die Arme vom Boden angehoben bzw. in die Luft gestreckt werden. Beenden Sie die Übung mit gestreckten, geschlossenen Beinen und den Armen am Boden.

 


 

Übung 5 - Druckübung

Bauch- und Gesässmuskulatur anspannen. Die Übung kann auch statisch gehalten werden (20 bis 30 Sek.). Die Stabilität ist anfänglich wichtiger als die Dynamik. Alternative: Als «roll out», bei dem der Körper gestreckt und die Arme nach oben gebracht werden.