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Fahrradständer

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Mit einem Veloständer steht dein Rad überall sicher

Vor allem Fahrradfahrer, die auf urbanem Terrain unterwegs sind, kennen das Problem: Sichere Halterungen bzw. Abstellmöglichkeiten für das Fahrrad sind – gerade in der Stadt – oft eine Rarität. Entweder sind an dem Ort, an dem das Velo geparkt werden soll, keine explizit als Rad-Abstellort ausgewiesenen Flächen oder Plätze vorhanden. Oder die mit Stangen, Metallhalterungen oder anderen entsprechenden Vorrichtungen ausgestatteten Radparkzonen sind bereits überfüllt.

Ein Veloständer bietet dir die Möglichkeit, dein Rad überall sicher und autark abzustellen – und das ist sowohl in der City als auch im Gelände ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber Velos ohne Fahrradständer, die immer eine Schulter bzw. ein standfestes Objekt zum Anlehnen brauchen. Ein am Rad montierte Standfuss oder -bügel ist eine solide Lösung für alle, die ihr Bike ungern an Schaufenster, Laternenmasten, Stromkästen, Wände, Geländer oder Bäume anlehnen möchten – denn nicht selten ist das Anlehnen von Rädern am jeweiligen Aufenthaltsort untersagt oder es fehlt gänzlich an geeigneten Anlehnmöglichkeiten.

Ein Fahrradständer verhindert zudem, dass der Lack deines Rads durch das Anlehnen oder das Rangieren mit anderen Rädern, die womöglich an dein geparktes Rad angelehnt wurden, zerkratzt wird. Du fährst ein Rad, das keinen Standfuss oder -bügel hat? Praktischerweise lassen sich die meisten Fahrräder nachträglich mit einem Veloständer deiner Wahl nachrüsten. Welche sich für welches Rad eignen und worin ihre Vor- und Nachteile liegen, erfährst du hier.

Sicherer Stand für dein Rad: So findest du den passenden Fahrradständer

Welcher Veloständer der richtige für dein Fahrrad ist, hängt zum einen von der Bauart des Rads als auch von der Relation zwischen Radgrösse bzw. -gewicht und Ständer-Variante ab. Generell lassen sich die meisten Räder nachträglich mit einem Veloständer nachrüsten. Je nach Rad-Variante gibt es passende Fahrradständer: Für E-Bikes, die deutlich mehr Gewicht auf die Waage bringen als beispielsweise ein Rennrad, oder Trekkingräder, die auf Touren gerne mal schwer beladen daherkommen, sind andere Veloständer zu empfehlen als etwa für leichte City- oder Kinderräder. Generell bietet hier ein zentral montierter Mittelständer in Bügelform mehr Stabilität als ein einseitig ausklappbarer Standfuss.

  • Viele Sport-Velos wie Mountainbikes, Cross- oder Rennräder sind ab Werk nicht mit einem Fahrradständer ausgestattet. Sie lassen sich jedoch in den meisten Fällen problemlos nachrüsten – vorausgesetzt, es handelt sich um einen für das jeweilige Rad geeigneten Standfuss oder -bügel.
  • Bei den meisten Veloständern handelt es sich um sogenannte Hinterbauständer. Sie werden am Hinterrad montiert.
  • Bei Velos mit Scheibenbremse sind Disc-taugliche Fahrradständer die bessere Wahl, da es bei der Montage am Hinterrad sonst gerne zu eng wird.
  • Für Trekking- und Cityräder eignen sich auch sogenannte Zweibeinständer, die im Bereich des Tretlagers angebracht werden und gewährleisten, dass das Rad auch schwer oder einseitig beladen sicher steht.
  • Wenn du einen Kindersitz auf dem Rad hast, bietet ein Zweibeinständer ebenfalls mehr Sicherheit als ein einseitig montierter Veloständer. Er stabilisiert das Rad sowohl mit kleinem Passagier „an Bord“ als auch beim Heraus- oder Hineinheben des Kindes in den Sitz zuverlässiger.

Seiten-, Zweibein- oder Hinterbauständer: Welcher Veloständer passt am besten zu meinem Rad?

Fahrradständer ist nicht gleich Fahrradständer, denn nicht jeder Standgeber passt zu jedem Rad! Grundsätzlich wird zwischen drei unterschiedlichen Varianten von Veloständern unterschieden: Hinterbau-, Seiten- sowie Zweibeinständer. Sie unterscheiden sich sowohl in Bezug auf ihre Montage als auch die Vor- und Nachteile, die sie mitbringen.

  • Die gängigste Veloständer-Variante ist der Seitenständer, der am Hinterrad bzw. in der Nähe der Tretkurbel angebracht wird. Beim abgestellten Rad bleiben sowohl der Vorder- als auch der Hinterreifen am Boden. Das Fahrrad neigt sich zu der Seite, auf der der Radständer montiert ist. Durch das Einschlagen des Vorderrads kann es jedoch leicht zu einer ungleichmässigen Gewichtsverteilung kommen, die ein Umkippen des Rads begünstigt – vor allem dann, wenn beispielsweise etwas in einem am Lenker montierten Fahrradkorb transportiert wird. Ein Seitenständer ist daher vor allem für leichte Räder oder Kinderräder geeignet, die nicht stark beladen werden.
  • Ein Zweibeinständer hebt das gesamte Rad, also sowohl Vorder- als auch Hinterrad, vom Boden ab. Er bietet damit vor allem auf ebenem Untergrund sicheren Halt und kommt beispielsweise bei Post-Fahrrädern zum Einsatz. Damit der Ständer gleichmässig belastet wird und das Rad sicher steht, sollte der Boden möglichst eben sein, daher eignet sich dieser Veloständer vor allem für Cityräder, aber weniger für Velos, die im Gelände gefahren werden.
  • Auf unebenen Untergrund oder bei starker Beladung des Rads geben Hinterbauständer sicheren Halt. Sie verteilen das Gewicht gleichmässig auf beide Seiten des Velos. Wer beispielsweise ein Fahrrad mit Kindersitz fährt, ist mit diesem Veloständer gut bedient.